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Welcher Staubsauger ist der beste? Das hängt davon ab, was bei Ihnen auf dem Boden liegt. Wir vergleichen zwölf Geräte aus drei Bauformen nach vier Kriterien – und rechnen die Folgekosten für Staubbeutel, Filter und Ersatzakku mit, die sonst niemand nennt.
Ein Staubsauger ist kein Gerät, sondern drei: Akku-Staubsauger, Bodenstaubsauger und Saugroboter. Sie unterscheiden sich nicht in der Qualität, sondern darin, was sie Ihnen abnehmen und was sie dafür verlangen.
Die Wahl fällt vor der Marke. Wer viel Teppichboden hat und selten Zeit, entscheidet anders als jemand mit zwei Zimmern und einer Katze. Welche Bauform zu welcher Wohnung passt, steht ausführlich im Ratgeber.
Welcher Staubsauger passt zu mir? →Das Stielgerät mit Akku, das an der Wand hängt. Kein Kabel, kein Schlauch – man greift es für fünf Minuten und stellt es zurück. Die Laufzeit, die der Hersteller angibt, gilt für die niedrigste Saugstufe; auf Teppich brauchen Sie eine höhere und kommen entsprechend kürzer.
Das Gerät mit Schlauch, das hinterhergezogen wird. Es hängt am Netz und hat deshalb keine Laufzeitgrenze, dazu den größten Behälter. Hier fällt auch die Entscheidung mit Staubbeutel oder beutellos – und damit der größte Teil der Folgekosten.
Er fährt selbst und braucht dafür freie Flächen. Auf Hartboden und Kurzflor arbeitet er zuverlässig, auf Hochflor verlangt er mehr Zeit und mehr Akku. Ecken, Treppen und Polster bleiben Handarbeit; eine Basisstation nimmt Ihnen das Entleeren ab und kostet dafür Stationsbeutel.
Die drei stehen bewusst für je eine Bauform. Es sind nicht drei Anläufe auf dieselbe Wohnung, sondern drei verschiedene Haushalte: der gemischte mit Tier, der mit Hausstauballergie und viel Fläche, und der, in dem möglichst wenig von Hand passieren soll.
Empfehlung
Akku-Staubsauger mit breiter Rezensionsbasis, kräftiger Saugleistung auf Teppich und Hartboden und HEPA-Filter, aber sperriger Bodendüse und nur einem mitgelieferten Filter.
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Bodenstaubsauger mit Staubbeutel und waschbarem HEPA-Filter, in Rezensionen für hohe Saugleistung bei niedriger Lautstärke gelobt, mit Schwächen bei der Bodendüse.
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Saugroboter der oberen Preisklasse mit hoher Saugkraft laut Hersteller, TriCut-Doppelbürste gegen Haarverwicklungen, HEPA-Filter und selbstreinigender Basisstation, mit Folgekosten für Stationsbeutel und Schwächen bei eingetrockneten Flecken.
Das Feld in diesem Vergleich reicht von 62,99 € bis 999,00 € – das teuerste Gerät kostet damit knapp das Sechzehnfache des günstigsten. Wer daraus ableitet, dass das teuerste Gerät auch das beste ist, liegt hier falsch: Unsere Empfehlung ist ein Akku-Staubsauger für 199,99 € und damit ein Gerät aus dem mittleren Preisband. Das teuerste Modell im Feld kommt auf die Bewertung 2,3.
Der Aufpreis kauft in dieser Nische selten mehr Saugkraft. Er kauft Bequemlichkeit – eine Basisstation, die den Behälter selbst entleert, ein flaches Chassis, das unter das Sofa passt, eine Navigation, die keine zweite Runde braucht. Das ist Geld wert, wenn Sie genau das suchen. Es ist verlorenes Geld, wenn Sie eigentlich Tierhaare aus dem Teppichboden bekommen wollen.
Die zweite Hälfte der Rechnung steht ohnehin nicht auf dem Preisschild: Staubbeutel, Ersatzfilter, Stationsbeutel und irgendwann ein Ersatzakku. Sie laufen jedes Jahr weiter, und über eine angenommene Nutzungsdauer von zehn Jahren erreichen sie bei den günstigen Modellen leicht die Größenordnung des Anschaffungspreises. Deshalb ist Folgekosten bei uns ein eigenes Kriterium mit 20 Prozent Gewicht.
Unsere Bewertung folgt einem festen Raster mit vier Kriterien. Grundlage sind Herstellerangaben, technische Daten und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen. Wir saugen nicht selbst – wir vergleichen, was belegt ist.
Saugkraft laut Hersteller in Air Watt oder kPa, wo angegeben; sonst Bürstentyp (Elektrobürste oder Turbobürste) und Aufsatzausstattung für Teppich und Polster, abgeglichen mit ausgewerteten Rezensionen zu Tierhaaren und Teppichboden.
HEPA-Filterklasse und Dichtheit des Filtersystems laut Datenblatt, dazu Rezensionen zu Staubaustritt und Geruch beim Entleeren.
Jährliche Kosten für Staubbeutel, Ersatzfilter und Ersatzakku im Verhältnis zum Anschaffungspreis, aus Herstellerangaben zu Verbrauchsmaterial und Akkulebensdauer.
Gewicht, Lautstärke, Akkulaufzeit bei Akkugeräten sowie Aufwand beim Entleeren und Reinigen, laut Datenblatt und Rezensionen zum Alltagsgebrauch.
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