roborock Saros 10R Saugroboter mit Wischfunktion&angebbarem Wischmopp
Teuerster Saugroboter im Vergleich mit Zero-Tangle-Bürsten gegen Tierhaare, sehr flachem Chassis und automatischer Dockingstation, mit unzuverlässiger App-Anbindung und je nach Reinigungsmodus wechselndem Ergebnis bei Tierhaaren.
Unsere Bewertung
Vorteile
- Das Zero-Tangle-Bürstensystem nimmt laut mehreren Rezensionen auch lange Tierhaare zuverlässig auf, ohne sich zu verheddern
- Die Multifunktions-Dockingstation entleert den Staubbehälter automatisch und wäscht sowie trocknet die Wischmopps eigenständig, laut mehreren Rezensionen eine deutliche Erleichterung
- Mit 7,98 cm Bauhöhe reinigt das Gerät laut einer Rezension auch unter niedrigen Möbeln und Toiletten, wo ein Vorgängermodell nicht hinkam
- Navigation und Kartierung werden in mehreren Rezensionen als schnell und stabil beschrieben, inklusive einfach einzurichtender Sperrzonen
- Der Betrieb wird in mehreren Rezensionen als leise beschrieben, auf Teppich erhöht sich die Saugkraft laut einer Rezension automatisch
- FlexiArm-Seitenbürste und ausfahrbarer Wischarm reichen laut Hersteller und mehreren Rezensionen bis an Kanten und in Ecken
Nachteile
- Eine ausführliche Rezension beschreibt eine unzuverlässige App-Anbindung mit wiederholten falschen WLAN-Fehlermeldungen, starker Verzögerung und dabei verworfenen Einstellungen
- Bei großen Hunden im Haushalt bleiben laut einer ausführlichen Rezension im voreingestellten Modus „Vac & Mop“ viele Hundehaare liegen; im Modus „Saugen dann Wischen“ schneidet das Gerät laut derselben Rezension deutlich besser ab
- Die Wischfunktion entfernt eingetrocknete Flecken laut mehreren Rezensionen nicht zuverlässig
- Frisch- und Schmutzwassertank müssen laut mehreren Rezensionen etwa wöchentlich befüllt beziehungsweise entleert werden; für mehrtägige Abwesenheit im Wischbetrieb reicht die Tankgröße laut einer Rezension nicht
- Reinigungsmittel für die Mopp-Station ist laut einer Rezension nicht im Lieferumfang enthalten und kostet zusätzlich rund 19 Euro; mitgeliefert wird nur ein einzelner Ersatz-Staubbeutel für die Station
Unsere Einschätzung im Detail
Der roborock Saros 10R ist mit rund 999 Euro der teuerste Saugroboter in unserem Vergleich. Der Hersteller nennt ein nur 7,98 cm flaches Chassis, eine Multifunktions-Dockingstation mit zehn automatischen Funktionen und ein Zero-Tangle-Bürstensystem gegen Tierhaare.
Montage und Inbetriebnahme
Die Einrichtung läuft über die App und ein 2,4-GHz-WLAN. Mehrere Rezensionen beschreiben die Ersteinrichtung als unkompliziert; die Kartierung einer 80-m²-Wohnung war laut einer Rezension nach rund fünfzehn Minuten abgeschlossen. Räume, Möbel und wiederkehrende Objekte wie eine Katzentoilette erkennt das Gerät laut mehreren Rezensionen automatisch und legt dafür eigene Zonen an.
Wirkung
Auf Hartboden und bei Tierhaaren beschreiben mehrere Rezensionen die Saugleistung als überzeugend; das Zero-Tangle-System an Haupt- und Seitenbürste verhindert dabei laut zwei Rezensionen zuverlässig das Verheddern auch langer Haare, ein Problem, das ein Vorgängermodell laut denselben Rezensionen noch hatte. Bei großen Hunden im Haushalt bleiben laut einer ausführlichen Rezension im voreingestellten Modus „Vac & Mop“ viele Hundehaare liegen, weil der Roboter sie offenbar beim Wischen wieder verliert; im Modus „Saugen dann Wischen“ schneidet das Gerät laut derselben Rezension deutlich besser ab, das Reinigungsergebnis im eigenen Tierhaushalt bezeichnet sie insgesamt als bestenfalls durchschnittlich. Eine einzelne Rezension berichtet dagegen von schwacher Aufnahme bei mineralischer Katzenstreu und Textilstaub sowie von einer geringeren Schwellenüberwindung als beworben. Die Wischfunktion wird für die laufende Reinigung in mehreren Rezensionen gelobt, stößt bei eingetrockneten Flecken wie Ketchup laut drei Rezensionen aber an ihre Grenzen.
Erfahrungen aus Nutzerberichten
Die Multifunktions-Dockingstation entleert den Staubbehälter automatisch in einen Stationsbeutel und wäscht sowie trocknet die Wischmopps – im Lieferumfang liegt dafür laut einer Rezension nur ein einzelner Ersatzbeutel bei, und ein Hinweis, wenn der Stationsbeutel voll ist, fehlt laut einer weiteren Rezension. Frisch- und Schmutzwassertank sind je nach Nutzung laut mehreren Rezensionen etwa wöchentlich zu befüllen und zu leeren; für mehrtägige Abwesenheit im Wischbetrieb reicht die Tankgröße laut einer Rezension nicht. Der interne Staubfilter setzt sich laut einer Rezension recht schnell zu und sollte regelmäßig gereinigt oder ersetzt werden, Sensoren sind laut einer weiteren Rezension bei Katzenstreu-Nutzung häufiger zu säubern. Reinigungsmittel für die Mopp-Station ist nicht im Lieferumfang enthalten und kostet laut einer Rezension rund 19 Euro zusätzlich.
Verarbeitung und Qualität
Die sehr flache Bauhöhe von 7,98 cm lässt das Gerät laut einer Rezension auch unter niedrig hängenden Möbeln und Toiletten reinigen, was mit einem Vorgängermodell nicht möglich war. Navigation und Hinderniserkennung werden in mehreren Rezensionen als stabil beschrieben, ebenso die Lautstärke im Betrieb. Eine ausführliche Rezension berichtet dagegen von einer unzuverlässigen App-Anbindung: Das Gerät meldet wiederholt eine angeblich verlorene WLAN-Verbindung, reagiert auf Eingaben stark verzögert und verwirft dabei mitunter bereits vorgenommene Einstellungen. Eine Bedienung außerhalb der App gibt es nicht, und eine direkte Funktion, um einen laufenden Reinigungsvorgang abzubrechen, fehlt laut einer weiteren Rezension ebenfalls.
Folgekosten
Reinigungsmittel für die Mopp-Station ist laut einer Rezension nicht im Lieferumfang enthalten und kostet zusätzlich rund 19 Euro; mitgeliefert wird zudem nur ein einzelner Ersatz-Stationsbeutel, weiterer Nachschub muss separat gekauft werden. Der interne Staubfilter setzt sich laut einer Rezension recht schnell zu und sollte regelmäßig ersetzt werden – zusammen mit dem schlechtesten Folgekosten-Wert im Vergleich.
Für wen eignet sich das Gerät?
Der Saros 10R eignet sich für Haushalte mit Tieren, die eine möglichst automatisierte Reinigung mit wenig Handarbeit suchen und dafür den höchsten Anschaffungspreis in diesem Vergleich sowie Folgekosten für Stationsbeutel, Wischmopps und Reinigungsmittel in Kauf nehmen. Für Haushalte mit großen Hunden lohnt laut einer Rezension ein Blick auf die verschiedenen Reinigungsmodi, da der voreingestellte Modus „Vac & Mop“ dort mehr Hundehaare liegen lässt als der Modus „Saugen dann Wischen“. Auf dichtem Teppichboden bleibt laut einer weiteren Rezension gelegentlich etwas liegen, was sie als normal einstuft. Wer häufig mineralische Katzenstreu oder eingetrocknete Flecken hat, sollte laut den Rezensionen nicht auf ein restloses Ergebnis vertrauen.
Ausstattung im Überblick
- Nur 7,98 cm flaches Chassis laut Hersteller, mit StarSight-Navigation 2.0 für die Reinigung unter Sofas und Betten
- Zero-Tangle-System an Haupt- und Seitenbürste, das sich laut Hersteller selbst reinigt und auch mit langen Haaren zurechtkommt
- FlexiArm-Technologie mit ausfahrbarer Seitenbürste und Wischarm für Ecken, Kanten und Bereiche unter Möbeln
- AdaptiLift-Chassis mit drei unabhängig einstellbaren Rädern laut Hersteller für schwer erreichbare Stellen
- Multifunktions-Dockingstation mit zehn automatischen Wartungsfunktionen laut Hersteller, inklusive automatischem Abnehmen der Wischmopps vor dem reinen Saugbetrieb auf Teppich
- Akkulaufzeit laut Hersteller bis zu 192 min, App-Steuerung über 2,4-GHz-WLAN, kompatibel mit Amazon Echo und Google Home
Alternativen
Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Am ehesten vergleichbar sind andere Saugroboter in unserem Feld:
Fazit der Redaktion
Der roborock Saros 10R überzeugt mit einem sehr flachen Chassis, einem Zero-Tangle-Bürstensystem gegen Tierhaare und einer weitgehend automatischen Dockingstation – mit Abstrichen bei der App-Zuverlässigkeit, wechselndem Ergebnis auf Teppichboden und zusätzlichen Folgekosten für Stationsbeutel und Reinigungsmittel.
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